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Menschenwürdige Arbeit ist keine Selbstverständlichkeit


CDA setzt Zeichen für den Respekt vor anderer Menschen Arbeit

„Menschenwürdige Arbeit ist noch immer nicht in allen Bereichen unserer Arbeitswelt eine Selbstverständlichkeit. Stichworte wie Dumpinglöhne, unbezahlte Praktika, überlange Arbeitszeiten, Unsicherheit des Arbeitsplatzes, wachsender Arbeitsdruck durch immer mehr Verantwortung und Arbeitsverdichtung beschreiben dramatische Entwicklungen auch in entwickelten Industrieländern“, kritisierte der CDA-Kreisvorsitzende Rudi Schön von der CDA Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Wetterau anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober 2010. „Die hohe Arbeitsbelastung auf den Schultern von Wenigen führt zu psychische Erkrankungen aufgrund des Arbeitsdruckes, mit enormen Belastungen auch für unsere Sozialsysteme, da Betroffene entweder früher in Rente gehen oder öfter krank sind. Weiterhin werden durch Arbeitsverdichtung familiäre und soziale Spannungen im Alltag geschaffen“ fügt Alfred Bernhardt vom Wetterauer CDA-Vorstand hinzu.

Den Welttag für menschenwürdige Arbeit gibt es seit 2008. Initiiert wurde er vom Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB), hier besonders von den christlichen Gewerkschaften, die seit 2006 dem IGB angehören. Hintergrund ist die Tatsache, dass nicht wenige Gewerkschaften weltweit den 1. Mai, der in vielen westlichen Ländern als Tag der Arbeit gefeiert wird, nicht begehen. „Als Vertreter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land haben die CDU-Sozialausschüsse eine besondere Verantwortung für den Erhalt und die Förderung menschenwürdiger Arbeitsplätze. „Diese Verantwortung werden wir weiterhin wahrnehmen“, so Rudi Schön. Die CDA sucht regelmäßig in Betrieben vor Ort Gespräche mit Betriebsräten und Geschäftsleitungen, um problematische Entwicklungen zu erkennen und möglichst frühzeitig politisch zu begegnen. Darüber hinaus treten die CDU-Sozialausschüsse mit ihren Aktionen gegen Kinderarbeit und für „faire Produkte“ ein, bei deren Produktion und Handel auch Existenz sichernde Löhne, gute Arbeitsbedingungen, soziale Sicherung und Umweltstandards Beachtung finden. „Wir setzen damit Zeichen für den Respekt vor anderer Menschen Arbeit“, so Schön weiter. Die CDA sieht in Arbeit mehr als einen Produktionsfaktor. Sie ist Voraussetzung der individuellen und gesellschaftlichen Existenz des Menschen und Voraussetzung seiner persönlichen Entfaltung. Arbeit bestimmt das menschliche Wesen grundlegend; sie ermöglicht die Sinngestaltung der menschlichen Existenz und sichert den Lebensunterhalt und die allgemeine Daseinsvorsorge. Durch Arbeit erfahren Menschen gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung. Deshalb fordert die CDA Arbeitsverhältnisse, die der Würde des Menschen entsprechen. Insofern ist vorrangiges Ziel, dass Menschen dauerhaft und unbefristet in Beschäftigung kommen – mit sozialer und arbeitsrechtlicher Absicherung. Nur das schafft die Voraussetzung für echte Teilhabe, schafft Sicherheit und Planbarkeit. Die CDA fordert gerechte Entlohnung, arbeitsrechtlichen Schutz sowie betriebliche Mitbestimmung und die Mitbestimmung im Unternehmen. „Als Arbeitnehmervertreter wird die CDA daher weiterhin für menschenwürdige Arbeit in unserem Land und weltweit streiten“, bekräftigt Rudi Schön abschließend. [06.10.10]

 

 

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